Glossar
Fachbegriffe kurz erklärt
Alle Fachbegriffe, die in den Kursen und im Blog vorkommen, verständlich erklärt und ohne Fachchinesisch. Wo es hilft, mit konkreten Zahlen, Abkürzungen im Klartext und dem Handgriff dazu. Jeder Eintrag verweist auf den Beitrag, in dem das Thema ausführlich steht.
A
- AE/AF-Sperre
- Kurz für Auto Exposure und Auto Focus Lock, also das Festhalten von Belichtung und Schärfe. Damit friert dein Handy beide Werte ein, während du den Bildausschnitt noch einmal veränderst. Tipp dazu auf dem Display so lange auf das gewünschte Motiv, bis oben «AE/AF-Sperre» erscheint. Ein Tipp irgendwo ins Bild hebt die Sperre wieder auf. Mehr dazu
- AirDrop
- Direkte Übertragung zwischen Apple-Geräten in der Nähe. Der Kontakt läuft über Bluetooth, die Daten selbst über eine direkte WLAN-Verbindung, ganz ohne Server dazwischen. Die Datei kommt deshalb unverändert an, in voller Auflösung und mit allen Zusatzdaten. Für jemanden, der neben dir sitzt, ist das der beste Weg. Mehr dazu
- Aktionstaste
- Frei belegbare Taste an der linken Gehäuseseite, eingeführt mit dem iPhone 15 Pro. Auf Kamera gestellt öffnet sie durch Drücken und Halten die Kamera-App, auch aus dem gesperrten Zustand. Ist die Kamera offen, löst ein weiterer Druck das Foto aus. Du kannst zusätzlich festlegen, welcher Modus startet, etwa Foto, Selfie oder Video. Mehr dazu
- Auflösung
- Die Anzahl Bildpunkte eines Fotos, angegeben in Megapixeln. Sie ergibt sich aus Breite mal Höhe: 4032 mal 3024 Punkte sind rund 12 Millionen, also 12 Megapixel. Sie bestimmt, wie gross du drucken und wie stark du zuschneiden kannst. Mit der Bildqualität an sich hat sie dagegen wenig zu tun. Mehr dazu
- Autofokus
- Die automatische Scharfstellung. Sie sucht Kontrast im Bild, verstellt die Linse und prüft, ob es schärfer geworden ist. Bei wenig Licht fehlt dieser Kontrast, und der Fokus pumpt hin und her, ohne sich zu entscheiden. Geräte mit LiDAR-Scanner umgehen das, weil sie die Entfernung direkt messen. Mehr dazu
- Autokorrektur
- Ein Tipp auf den Zauberstab setzt mehrere Regler gleichzeitig, darunter Belichtung, Kontrast, Glanzlichter, Schatten und Sättigung. Gut als Ausgangspunkt, oft zu stark. An den Linien um die Regler siehst du, was verändert wurde: Gelb bedeutet ins Positive korrigiert, Weiss zurückgenommen, und die Länge zeigt die Stärke. Mehr dazu
B
- Belichtung
- Wie viel Licht auf den Sensor fällt. Geregelt wird das über die Belichtungszeit und den ISO-Wert, die Blende ist am Handy fest verbaut. Mit dem Sonnensymbol neben dem Fokusrahmen machst du das Bild heller oder dunkler, ohne sonst etwas zu verändern. Mehr dazu
- Belichtungsdreieck
- Das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und ISO. Alle drei bestimmen die Helligkeit, jede mit einer eigenen Nebenwirkung: die Blende auf die Schärfentiefe, die Zeit auf Bewegung, der ISO-Wert auf das Rauschen. Nimmst du an einer Seite Licht weg, musst du es an einer anderen dazugeben. Am Handy ist die Blende fest, es bleiben also zwei Stellschrauben. Mehr dazu
- Belichtungskorrektur
- Gezieltes Abweichen von dem, was die Automatik für richtig hält, gemessen in Blendenstufen. Plus 1 bedeutet doppelt so viel Licht, minus 1 die Hälfte. Am Handy ziehst du dafür am Sonnensymbol. Nötig wird das vor allem bei Schnee und hellen Flächen, wo du nach oben korrigierst, und nachts, wo du nach unten gehst. Mehr dazu
- Belichtungsreihe
- Mehrere Aufnahmen derselben Szene mit unterschiedlicher Helligkeit, die anschliessend zu einem Bild verrechnet werden. So bleiben heller Himmel und dunkler Vordergrund gleichzeitig sichtbar. Am Handy passiert das automatisch, sobald HDR aktiv ist, meist ohne dass du etwas davon merkst. Mehr dazu
- Bildstabilisierung
- Ausgleich kleiner Handbewegungen, entweder optisch durch bewegliche Linsenelemente oder rechnerisch durch Verschieben des Ausschnitts. Sie erlaubt längere Belichtungszeiten aus der Hand. Gegen Bewegung im Motiv hilft sie nicht: Ein rennendes Kind wird trotzdem unscharf. Mehr dazu
- Bixby
- Der Sprachassistent von Samsung. Für Fotos ist vor allem Bixby Vision interessant: In der Kamera und in der Galerie erkennt es, was auf dem Bild ist, übersetzt fremdsprachige Texte und liefert Informationen zu Orten, Marken oder Lebensmitteln. In der Galerie öffnest du ein Bild und tippst oben rechts auf das Symbol von Bixby Vision. Nötig sind eine Internetverbindung und ein Samsung-Konto, der Umfang hängt von Land und Gerät ab.
- Blaue Stunde
- Die Zeit von etwa zwanzig bis vierzig Minuten nach Sonnenuntergang. Der Himmel ist dann tief blau statt schwarz, und die künstliche Beleuchtung ist bereits an. Weil beide ungefähr gleich hell sind, gelingen Stadtbilder ohne ausgefressene Lichter und ohne schwarze Flächen. Wer erst in der tiefen Nacht losgeht, hat dieses Fenster verpasst. Mehr dazu
- Blende
- Die Öffnung im Objektiv, angegeben als f-Wert wie f/1.8. Die Zahl beschreibt das Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsdurchmesser, deshalb bedeutet eine kleine Zahl eine grosse Öffnung und viel Licht. Am Handy ist sie fest verbaut und nicht verstellbar, bei der Hauptkamera liegt sie meist zwischen f/1.6 und f/1.8. Mehr dazu
- Blendenstufe
- Einheit für Lichtmenge, abgekürzt EV. Eine Stufe mehr bedeutet doppelt so viel Licht, eine Stufe weniger die Hälfte. Die Skala bei der Belichtungskorrektur am Handy reicht meist von minus 2 bis plus 2 und lässt sich in Zehntelschritten einstellen. Mehr dazu
- Bokeh
- Die Qualität der Unschärfe im Hintergrund, vom japanischen Wort für verschwommen. Gemeint ist nicht, wie stark etwas unscharf ist, sondern wie es aussieht: weich und ruhig oder unruhig mit harten Rändern. Lichtpunkte werden dabei zu Kreisen. Am Handy berechnet der Porträtmodus diese Unschärfe, eine Kamera erzeugt sie optisch über die offene Blende. Mehr dazu
- Brennweite
- Beschreibt den Bildwinkel eines Objektivs, angegeben in Millimetern bezogen auf das Kleinbildformat. Klein bedeutet weitwinklig, gross bedeutet Tele. Die Hauptkamera eines iPhones entspricht rund 24 Millimetern, die Ultraweitwinkel-Kamera etwa 13 und eine Telekamera je nach Modell 48 bis 120. Mehr dazu
C
- Computational Photography
- Das Rechnen der Kamera hinter dem Auslöser. Mehrere Aufnahmen werden ausgerichtet und verrechnet, Rauschen entfernt, Kontraste ausgeglichen und Objektivfehler korrigiert. Aus bis zu einem Dutzend Einzelbildern entsteht eines, das keinem davon entspricht. Deshalb liefern Handys trotz winziger Sensoren brauchbare Bilder. Mehr dazu
- Crop-Faktor
- Das Verhältnis zwischen einem Vollformatsensor mit 36 mal 24 Millimetern und einem kleineren Sensor. Weil Handysensoren viel kleiner sind, geben die Hersteller die Brennweite umgerechnet an: 24 Millimeter bei der Hauptkamera bedeuten denselben Bildwinkel wie ein 24-Millimeter-Objektiv an einer Vollformatkamera. Die tatsächliche Brennweite ist nur wenige Millimeter lang. Mehr dazu
D
- Dämmerung
- Die Zeit nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang, in der Streulicht den Himmel noch aufhellt. Sie wird nach dem Winkel der Sonne unter dem Horizont eingeteilt: bürgerlich bis sechs Grad, nautisch bis zwölf, astronomisch bis achtzehn Grad. Die blaue Stunde liegt im späten Teil der bürgerlichen Dämmerung. Mehr dazu
- Deep Fusion
- Bildverarbeitung von Apple, eingeführt 2019 mit iOS 13.2 für das iPhone 11. Sie verrechnet mehrere Aufnahmen Pixel für Pixel mit maschinellem Lernen und holt so bei mittlerem bis wenig Licht mehr Textur und Details heraus, bei weniger Rauschen. Ein- oder ausschalten lässt sie sich nicht, sie arbeitet automatisch. Mehr dazu
- Diffusor
- Etwas, das Licht streut und dadurch weich macht. Eine geschlossene Wolkendecke ist der grösste Diffusor überhaupt, ein weisser Vorhang am Fenster der einfachste. Weiches Licht erzeugt fliessende Übergänge statt harter Schattenkanten und ist für Porträts und Details meist die bessere Wahl. Mehr dazu
- Drittelregel
- Hilfsraster, das das Bild waagrecht und senkrecht in je drei Teile teilt, die Linien liegen also bei 33 und 67 Prozent. Wichtige Elemente kommen auf diese Linien oder auf ihre vier Kreuzungspunkte statt in die Bildmitte. Das Bild wirkt dadurch offener, und der Blick wandert. Das Raster lässt sich in den Kamera-Einstellungen dauerhaft einblenden. Mehr dazu
- Duplikate
- Mehrfach vorhandene Bilder, meist entstanden durch Bearbeiten, Teilen und Zurückspeichern. Die Fotos-App findet sie automatisch und zeigt sie in den Sammlungen unter «Sonstige». Beim Zusammenführen bleibt die Fassung mit der höchsten Qualität erhalten, der Rest wandert in den Papierkorb. Mehr dazu
- Dynamikumfang
- Der Abstand zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt, den ein Sensor in einer Aufnahme gleichzeitig abbilden kann. Ist der Kontrast der Szene grösser, werden Lichter reines Weiss oder Schatten reines Schwarz. Genau dort setzt HDR an, indem es mehrere Belichtungen kombiniert. Mehr dazu
F
- Farbstich
- Eine ungewollte Farbdominanz über das ganze Bild. Typische Ursachen sind Kunstlicht in Innenräumen und blauer Himmel, der Schattenflächen einfärbt. Der Weissabgleich korrigiert das, automatisch oder beim Bearbeiten über den Regler für die Wärme. Mehr dazu
- Farbtemperatur
- Die Farbe des Lichts, gemessen in Kelvin. Niedrige Werte sind warm und orange, hohe kühl und blau. Morgen- und Abendlicht liegt bei rund 2500 bis 3000 Kelvin, Mittagslicht bei etwa 5500. Ein bedeckter Himmel liegt darüber, und am bläulichsten ist Schatten an einem sonnigen Tag. Mehr dazu
- Flatlay
- Aufnahme senkrecht von oben auf eine Fläche, die extremste Form der Vogelperspektive. Standard für Essen, Produkte und alles, was auf einem Tisch liegt, weil mehrere Dinge gleichzeitig klar und grafisch angeordnet erscheinen. Wichtig ist weiches Licht ohne Schatten und ein gerade gehaltenes Handy. Mehr dazu
- Fokus-Peaking
- Eine Hilfe beim manuellen Scharfstellen: Kanten, die gerade scharf sind, werden auf dem Display farbig markiert. So siehst du sofort, wo die Schärfe liegt. Die Kamera-App des iPhones bietet das nicht, Kamera-Apps wie Halide schon.
- Fotostile
- Voreingestellte Bildcharakteristik der Kamera, die du vor der Aufnahme wählst. Anders als ein Filter wird sie bereits beim Berechnen des Bildes berücksichtigt und nicht nachträglich darübergelegt. Deshalb wirken Fotostile natürlicher, lassen sich dafür später weniger gut rückgängig machen. Mehr dazu
- Freistellen
- Ein Motiv vom Hintergrund trennen. In der Fotos-App genügt langes Drücken auf das Motiv, danach kannst du es kopieren oder als Sticker sichern. Die Erkennung arbeitet auf dem Gerät und gelingt bei klaren Umrissen gut, bei Haaren und Brillenbügeln deutlich schlechter. Mehr dazu
- Froschperspektive
- Aufnahme von deutlich unter Augenhöhe, mit Blick nach oben. Gebäude wirken mächtig, Menschen selbstbewusst, Bäume ragen in den Himmel. Am Handy geht das am einfachsten, wenn du das Gerät auf den Kopf drehst, dann sitzt die Linse ganz unten und kommt nah an den Boden. Mehr dazu
- Führungslinien
- Linien im Bild, die den Blick zum Motiv lenken: Gassen, Geländer, Mauerkanten, Uferwege, Schienen. Sie sind eines der stärksten Mittel im Bildaufbau, weil sie unbewusst wirken. Am besten laufen sie von einer unteren Bildecke in die Tiefe. Mehr dazu
G
- Gegenlicht
- Licht, das von hinten auf das Motiv fällt. Es erzeugt Silhouetten, leuchtende Konturen und sichtbare Lichtstrahlen. Die Automatik wird dabei regelmässig überfordert, weil sie zwischen hellem Hintergrund und dunklem Motiv entscheiden muss. Mit der Belichtungssperre bestimmst du selbst, was richtig belichtet wird. Mehr dazu
- Geisterbilder
- Doppelte oder durchscheinende Konturen, die entstehen, wenn sich beim Verrechnen mehrerer Aufnahmen etwas bewegt hat. Typisch bei HDR und im Nachtmodus, wenn Personen, Äste oder Wasser nicht stillstehen. Abhilfe schafft nur eine einzelne, kürzere Belichtung. Mehr dazu
- Geteiltes Album
- Eine Sammlung, zu der bis zu 100 eingeladene Personen Bilder beitragen und kommentieren können. Alben, die ab iOS 27 erstellt werden, speichern die Bilder in voller Auflösung und zählen auf den iCloud-Speicher der Person, der das Album gehört. Ältere Alben belegen keinen Speicher, verkleinern die Bilder aber an der langen Kante auf 2048 Pixel. Mehr dazu
- Goldene Stunde
- Die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Die Sonne steht tief, ihr Licht durchquert mehr Atmosphäre und wird dadurch warm, weich und richtungsbetont. Gesichter sehen darin fast automatisch gut aus, und Gegenlicht wird zur Gestaltungsmöglichkeit statt zum Problem. Mehr dazu
- Goldener Schnitt
- Ein Teilungsverhältnis von rund 1 zu 1,618. Im Bild liegen die Linien dadurch bei etwa 38 statt 33 Prozent, also leicht näher an der Mitte als bei der Drittelregel. Der Unterschied beträgt knapp fünf Prozent der Bildbreite und ist im fertigen Bild kaum zu sehen. Mehr dazu
- Google One
- Speicherdienst hinter dem Google-Konto, der auf Android Geräteeinstellungen, Apps und Nachrichten sichert. Die kostenlosen fünfzehn Gigabyte teilen sich Gmail, Drive und Google Fotos. Drive und Fotos arbeiten getrennt: Ein Bild in Fotos liegt nicht automatisch als Datei in Drive. Mehr dazu
H
- HDR
- Kurz für High Dynamic Range. Mehrere unterschiedlich belichtete Aufnahmen werden zu einem Bild verrechnet, damit helle und dunkle Bereiche gleichzeitig Zeichnung behalten. Am Handy läuft das automatisch. Übertrieben eingesetzt wirkt das Ergebnis flau, weil dem Bild echtes Schwarz und echtes Weiss fehlen. Mehr dazu
- HEIC
- Modernes Bildformat von Apple, kurz für High Efficiency Image Container. Bei gleicher Qualität etwa halb so gross wie JPG, dafür nicht überall lesbar. Wer Bilder an ältere Geräte oder Programme weitergibt, stellt in den Kamera-Einstellungen unter Formate auf «Maximale Kompatibilität» um. Mehr dazu
- High Key
- Bildstil mit überwiegend hellen Tönen, wenig Schatten und hellem Hintergrund. Wirkt zart, luftig und freundlich. Am Handy tippst du auf das Motiv und ziehst die Belichtung bewusst nach oben, bis das Bild fast ausfrisst. Mehr dazu
- Histogramm
- Grafische Darstellung der Helligkeitsverteilung im Bild. Links steht Schwarz, rechts Weiss, und die Höhe zeigt, wie viele Bildpunkte auf diesen Wert entfallen. Die Autokorrektur arbeitet damit: Sie versucht, die Verteilung über den ganzen Bereich zu spreizen. Mehr dazu
- Hybrid-Zoom
- Digitaler Zoom, der mehrere kurz hintereinander aufgenommene Bilder verrechnet. Weil die Hand minimal zittert, liegen die Bilder leicht versetzt, und daraus lassen sich etwas mehr Details gewinnen als aus einem einzelnen Bild. Das Ergebnis ist besser als reines Hochrechnen, erreicht aber keine optische Qualität. Mehr dazu
I
- iCloud-Fotos
- Abgleich aller Bilder über alle Apple-Geräte hinweg. Das ist ausdrücklich keine Sicherung: Was du auf einem Gerät löschst, verschwindet überall. Der Papierkorb bewahrt Gelöschtes dreissig Tage auf. Für eine echte Sicherung brauchst du eine zweite, unabhängige Kopie. Mehr dazu
- ISO
- Die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Ein höherer Wert macht das Bild heller, ohne dass mehr Licht da wäre, verstärkt mit dem Signal aber auch die Störung. Bei Tageslicht arbeitet ein Handy meist bei ISO 25 bis 100, abends in einem Wohnzimmer schnell bei 800 bis 2000. Mehr dazu
J
- JPG
- Das verbreitetste Bildformat, überall lesbar. Es komprimiert verlustbehaftet, wirft also Bildinformation weg, um Platz zu sparen. Jede erneute Speicherung kostet zusätzlich Qualität, weshalb du ein Bild möglichst nur einmal ganz am Schluss als JPG sichern solltest. Mehr dazu
K
- Kamerasteuerung
- Drucksensitive Taste an der rechten Gehäuseseite, eingeführt mit dem iPhone 16. Leicht drücken öffnet die Kamera, voll drücken löst aus, Drücken und Halten nimmt ein Video auf. Leicht drücken und wischen verändert den Zoom, zweimal leicht drücken öffnet eine Einstellungsleiste. Mehr dazu
- KI-Zoom
- Zoom über die optischen Stufen hinaus, bei dem ein Bildmodell fehlende Details ergänzt, zum Beispiel Space Zoom bei Samsung oder Pro Res Zoom bei Google bis 100x. Die Bilder wirken scharf, ein Teil der Details ist aber erfunden. Für Schrift, Gesichter oder Belege ist das nicht verlässlich. Mehr dazu
- Klarheit
- Regler, der den Kontrast in den mittleren Tönen anhebt und dadurch Strukturen betont. Bei Fels, Holz und Architektur wirkt das gut, bei Haut fast immer schlecht. Sparsam einsetzen, sonst wirkt das Bild hart und bekommt dunkle Ränder an Kanten. Mehr dazu
- Komplementärfarben
- Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen, etwa Blau und Orange, Rot und Grün oder Gelb und Violett. Nebeneinander verstärken sie sich gegenseitig und erzeugen Spannung im Bild. Ein alltägliches Beispiel ist die blaue Stunde mit blauem Himmel und warm leuchtenden Laternen. Mehr dazu
- Kompression
- Das Verkleinern einer Datei durch Weglassen von Information. Messenger und Plattformen komprimieren stark, damit Bilder schnell laden. Besonders betroffen sind weiche Verläufe wie Himmel und Haut. Wer volle Qualität weitergeben will, nutzt AirDrop, einen Link oder den Versand als Dokument. Mehr dazu
- Kontrast
- Der Unterschied zwischen hell und dunkel im Bild. Viel Kontrast wirkt hart und grafisch, wenig Kontrast weich und flau. Beim Bearbeiten ist ein leichtes Plus meist genug, und wichtiger als der Regler selbst ist ein richtig gesetzter Schwarzpunkt. Mehr dazu
L
- Langzeitbelichtung
- Aufnahme mit langer Belichtungszeit, bei der Bewegung zu Bahnen verfliesst, etwa bei Wasser oder Feuerwerk. Am iPhone lässt sie sich auch nachträglich erzeugen: Live Photo aufnehmen, in der Fotos-App nach oben wischen und den Effekt Langzeitbelichtung wählen. Das Gerät muss dabei still gehalten werden. Mehr dazu
- Lichter und Schatten
- Die hellen und die dunklen Bereiche eines Bildes. Lichter nach unten holt Zeichnung in hellem Himmel zurück, Schatten nach oben öffnet dunkle Partien. Beide Regler sind mächtig und verführen zur Übertreibung: Wer beide voll ausreizt, bekommt ein flaues, künstlich wirkendes Bild. In der Fotos-App des iPhones heissen die Regler Glanzlichter und Schatten, in Lightroom Lichter und Tiefen. Mehr dazu
- Lichtmalerei
- Auch Light Painting genannt. Während einer langen Belichtung zeichnest du mit einer Taschenlampe oder Wunderkerze in die Dunkelheit. Das Handy muss dafür ruhig stehen. Kurze Figuren gelingen mit Live Photo und dem Effekt Langzeitbelichtung, längere mit Apps, in denen du die Belichtungszeit selbst bestimmst. Mehr dazu
- LiDAR
- Kurz für Light Detection and Ranging. Ein Sensor, der mit unsichtbarem Infrarotlicht Entfernungen misst, indem er die Laufzeit des zurückgeworfenen Lichts auswertet. Die Reichweite liegt bei etwa fünf Metern. Er steckt in den Pro-Modellen ab iPhone 12 Pro und beschleunigt vor allem den Fokus bei wenig Licht. Mehr dazu
- Live Photo
- Ein Foto mit rund anderthalb Sekunden Bewegung davor und danach. Daraus lässt sich nachträglich ein anderes Schlüsselfoto wählen, etwa wenn jemand geblinzelt hat. Zusätzlich stehen Effekte wie Endlosschleife, Abpraller und Langzeitbelichtung zur Verfügung. Mehr dazu
- Low Key
- Bildstil mit überwiegend dunklen Tönen und wenigen hellen Stellen, etwa ein Gesicht, das von einem einzigen seitlichen Licht getroffen wird. Wirkt geheimnisvoll und dramatisch. Am Handy tippst du auf die hellste Stelle und ziehst die Belichtung nach unten, bis der Rest im Schwarz verschwindet. Mehr dazu
M
- Makro
- Aufnahmen aus sehr kurzer Distanz. Die Hauptkamera stellt bis etwa fünfzehn Zentimeter scharf, darunter wechselt das Gerät automatisch auf die Ultraweitwinkel-Kamera, die bis auf rund zwei Zentimeter herankommt. Die Schärfentiefe beträgt dann nur noch wenige Millimeter. Mehr dazu
- Markieren
- Werkzeug zum Zeichnen auf Bildern, Bildschirmfotos und PDFs: Stifte, Textmarker, Formen, Text, Lupe und Unterschrift. Es steckt in der Fotos-App hinter dem Stiftsymbol und funktioniert überall gleich. Markierungen sind umkehrbar, weil sie als Bearbeitungsschritt gespeichert und nicht ins Bild eingebrannt werden. Mehr dazu
- Mediathek
- Der vollständige, zeitlich geordnete Bestand aller Bilder und der einzige Ort, an dem die Dateien tatsächlich liegen. Alles Weitere in der Fotos-App sind nur Sichten darauf. Löschst du ein Bild hier, verschwindet es überall. Mehr dazu
- Megapixel
- Eine Million Bildpunkte. 12 Megapixel entsprechen 4032 mal 3024 Punkten und reichen für Bildschirm, Fotobuch und Druck bis A4. 48 Megapixel entsprechen 8064 mal 6048 Punkten, erlauben starkes Zuschneiden oder Druck bis A2 und brauchen dafür ein Vielfaches an Speicher. Mehr dazu
- Mischlicht
- Mehrere Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbe in einer Szene, zum Beispiel orange Strassenlaternen neben kühlem LED-Licht oder Tageslicht vom Fenster neben einer Glühbirne. Kein Weissabgleich macht alle Farben gleichzeitig neutral. Am Abend darf das so bleiben, es gehört zur Stimmung. Mehr dazu
- Mitzieher
- Auch Panning genannt. Du folgst einem bewegten Motiv mit der Kamera und löst während der Bewegung aus. Das Motiv bleibt einigermassen scharf, der Hintergrund verwischt zu Streifen, und das Bild zeigt Tempo. Am Handy gelingt das am ehesten in der Dämmerung oder mit Live Photo und dem Effekt Langzeitbelichtung. Mehr dazu
N
- Nachtmodus
- Längere Belichtung mit mehreren verrechneten Aufnahmen. Er schaltet sich bei wenig Licht selbst ein, und die Dauer von einer bis zu mehreren Sekunden lässt sich vor der Aufnahme einstellen. Für stehende Motive ist er ideal, für bewegte ungeeignet, weil sie zu Schlieren werden. Mehr dazu
- ND-Filter
- Neutraldichtefilter, auch Graufilter genannt. Er schluckt Licht, ohne die Farben zu verändern, damit die Belichtungszeit am Tag länger werden kann. Ein ND8 nimmt drei Blendenstufen weg, ein ND64 sechs. Fürs Handy gibt es ihn als Aufsteckfilter, sinnvoll ist er aber nur mit Apps, in denen du die Belichtungszeit einstellst, oder beim Filmen. Mehr dazu
- Negativer Raum
- Die leere Fläche um das Hauptmotiv, etwa Himmel, Wasser, Nebel oder eine glatte Wand. Sie ist kein verschwendeter Platz, sondern gibt dem Motiv Luft und lenkt den Blick direkt darauf. Viel negativer Raum ist das wichtigste Werkzeug der minimalistischen Fotografie. Mehr dazu
O
- OneDrive
- Cloudspeicher von Microsoft. Auf Samsung-Geräten war er bis zum 30. September 2026 direkt mit der Galerie-App verbunden, danach sichert die Kamerasicherung in der OneDrive-App neue Fotos. Kostenlos sind fünf Gigabyte, was für Fotos schnell zu wenig ist. Mehr dazu
P
- Panorama
- Mehrere Aufnahmen, die beim gleichmässigen Schwenken zu einem breiten Bild zusammengesetzt werden. Es funktioniert auch senkrecht, wenn du das Gerät quer hältst. Bewegte Motive und ungleichmässiges Schwenken führen zu sichtbaren Brüchen an den Nahtstellen. Mehr dazu
- Periskop
- Bauweise für Telekameras, bei der ein Prisma das Licht um neunzig Grad umlenkt. So passt eine lange Brennweite quer ins flache Gehäuse. Apple nutzt seit dem iPhone 15 Pro Max eine Variante mit Tetraprisma, das den Lichtweg mehrfach faltet. Mehr dazu
- Photonic Engine
- Weiterentwicklung von Deep Fusion, eingeführt 2022 mit dem iPhone 14. Die Verarbeitung setzt früher an, noch an unkomprimierten Bilddaten, und bewahrt dadurch mehr feine Strukturen und Farbinformation. Laut Apple profitieren davon vor allem Aufnahmen bei mittlerem und wenig Licht. Mehr dazu
- Pixel Binning
- Vier oder mehr benachbarte Sensorpixel werden zu einem grösseren Bildpunkt zusammengefasst. Aus 48 Megapixeln entstehen so 12, dafür sammelt jeder Punkt das Vierfache an Licht. Deshalb liefert die Standardeinstellung bei wenig Licht bessere Bilder als die volle Auflösung. Mehr dazu
- Polfilter
- Filter, der spiegelndes Licht zurückhält. Er nimmt Spiegelungen auf Wasser, Glas und nassen Blättern weg und macht einen blauen Himmel dunkler, am stärksten im rechten Winkel zur Sonne. Du drehst ihn, bis die Wirkung stimmt. Sein Effekt lässt sich beim Bearbeiten nicht nachbilden. Mehr dazu
- Porträtmodus
- Modus, der das Motiv freistellt und den Hintergrund rechnerisch unscharf macht. Die Tiefeninformation stammt aus dem Vergleich mehrerer Kameras und, wo vorhanden, aus dem LiDAR-Scanner. Stärke und Fokuspunkt lassen sich nachträglich ändern, weil beides mitgespeichert wird. Mehr dazu
- ProRAW
- Apples RAW-Variante. Sie behält die Rechenleistung der Kamera, also HDR und Rauschunterdrückung, und lässt trotzdem volle Spielräume beim Bearbeiten. Die Dateien sind mit rund 25 bis 75 Megabyte deutlich grösser als HEIC und wollen bearbeitet werden. Mehr dazu
Q
- QuickTake
- Videoaufnahme durch Gedrückthalten des Auslösers oder einer Lautstärketaste, verfügbar ab iPhone XS. Ziehst du den Auslöser beim Halten nach rechts, rastet die Aufnahme ein. Das ist der häufigste Grund für ungewollte kurze Videos in der Mediathek. Mehr dazu
R
- Räumlich
- Aufnahme mit zwei Kameras gleichzeitig, die zwei Blickwinkel in einer Datei speichert. Der Tiefeneffekt zeigt sich erst auf einem Gerät, das beide Augen getrennt bedient. Aufgenommen wird quer, Videos ab iPhone 15 Pro, Fotos ab der iPhone-16-Generation. Mehr dazu
- Rauschen
- Körnige Störung im Bild, sichtbar vor allem in dunklen, gleichmässigen Flächen. Es entsteht bei wenig Licht und hohem ISO-Wert. Die Rauschunterdrückung glättet es weg, nimmt dabei aber auch feine Details wie Haare und Blätter mit. Mehr dazu
- RAW
- Die Rohdaten des Sensors, ohne fertig berechnetes Bild. Weissabgleich, Kontrast und Schärfung sind noch nicht festgelegt, was maximale Spielräume beim Bearbeiten lässt. Der Preis sind grosse Dateien und die Pflicht zur Nachbearbeitung, denn unbearbeitet sieht RAW flau aus. Mehr dazu
S
- Sammlungen
- Automatische Gruppen und eigene Alben in der Fotos-App, darunter Rückblicke, Personen, Reisen und Medientypen. Sie enthalten keine Kopien, sondern nur Verweise auf die Mediathek. Ganz unten ordnest du sie mit «Neu anordnen», oben unter «Angepinnt» legst du ab, was du oft brauchst. Mehr dazu
- Samsung Cloud
- Speicher für Daten aus Samsung-eigenen Apps, also Notizen, Kalender, Kontakte und Browserverlauf. Sie hängt am Samsung-Konto und nicht am Google-Konto, das sind zwei getrennte Zugänge mit eigenem Passwort. Fotos liegen dort nicht mehr, dafür sind Google Fotos oder die OneDrive-App zuständig. Mehr dazu
- Sättigung
- Die Intensität der Farben. Zu viel davon ist der häufigste Fehler beim Bearbeiten und lässt Bilder künstlich wirken, besonders bei Grün und bei Hauttönen. Wenn ein Bild deutlich bunter ist als deine Erinnerung an die Szene, hat es meist zu viel Sättigung bekommen. Mehr dazu
- Schärfeebene
- Die Ebene, auf die scharfgestellt ist. Sie liegt parallel zum Sensor, alles in genau dieser Entfernung ist am schärfsten. Davor und dahinter nimmt die Schärfe allmählich ab, wie weit der scharfe Bereich reicht, beschreibt die Schärfentiefe. Mehr dazu
- Schärfentiefe
- Der Bereich vor und hinter dem Fokuspunkt, der scharf erscheint. Er wird kleiner, je näher das Motiv ist und je grösser die Blendenöffnung. Bei Makro sind es nur wenige Millimeter, weshalb dort schon ein leichtes Kippen des Geräts die Schärfe verschiebt. Mehr dazu
- Schlüsselfoto
- Das eine Bild, das ein Live Photo als Foto anzeigt. Es lässt sich aus dem Bewegungsanteil frei wählen, etwa um ein Blinzeln zu ersetzen. Die Auflösung ist etwas geringer als die des ursprünglichen Fotos, was für Bildschirm und Druck bis A4 keine Rolle spielt. Mehr dazu
- Schwarzpunkt
- Regler, der bestimmt, wie dunkel die dunkelsten Stellen im Bild sind. Ohne echtes Schwarz wirkt ein Bild grau und flau, mit zu viel davon verschwinden Details in den Schatten. Zieh ihn an, bis die tiefsten Stellen wirklich schwarz sind, und keinen Schritt weiter. Mehr dazu
- Seitenverhältnis
- Das Verhältnis von Breite zu Höhe: 4:3 als Kamerastandard, 3:2 aus der klassischen Fotografie, 1:1 als Quadrat, 4:5 für Social Media und 9:16 für Stories. Es bestimmt die Bildwirkung und wie viel Platz ein Bild auf einer Plattform bekommt. Mehr dazu
- Selbstauslöser
- Verzögertes Auslösen mit drei oder zehn Sekunden. Neben Gruppenbildern ist er vor allem ein Mittel gegen Verwacklung: Bei aufgelegtem Gerät ist das Antippen die einzige Erschütterung, und die ist nach drei Sekunden vorbei. Mehr dazu
- Sensor
- Die lichtempfindliche Fläche hinter dem Objektiv. Je grösser er ist, desto mehr Licht sammelt er, und desto sauberer wird das Bild bei wenig Licht. Die Hauptkamera hat den grössten Sensor im Gerät, Ultraweitwinkel und Tele deutlich kleinere. Mehr dazu
- Sensor-Ausschnitt
- Ein Bild aus der Mitte eines hochauflösenden Sensors, ohne Pixel zusammenzufassen und ohne Hochrechnen. Aus 48 Megapixeln entsteht so ein 12-Megapixel-Bild mit doppelter Brennweite. Hersteller nennen das «optische Qualität», etwa die 2x-Stufe am iPhone oder 8x beim iPhone 17 Pro. Mehr dazu
- Serienbild
- Eine schnelle Folge vieler Aufnahmen. Am iPhone hältst du dafür die Lauter-Taste gedrückt, sofern in den Kamera-Einstellungen «Lauter-Taste für Serienbild» aktiv ist. Das ist der beste Weg für Kinder, Tiere und alles, was sich bewegt. Mehr dazu
- Silhouette
- Ein Motiv, das als dunkler Umriss vor hellem Hintergrund steht. Es entsteht, wenn du auf den hellen Bereich belichtest statt auf das Motiv. Damit es funktioniert, muss der Umriss eindeutig lesbar sein, also frei stehen und sich nicht mit anderen Formen überschneiden. Mehr dazu
- Sprachsteuerung
- Bedienungshilfe, mit der sich die Oberfläche per Sprache bedienen lässt, zu finden unter Einstellungen und Bedienungshilfen. Befehle folgen dem Muster «Tippe auf» plus Elementname, und mit «Namen einblenden» zeigt das System die Beschriftungen an. Damit löst du aus, ohne das Gerät zu berühren. Siri kann das nicht. Mehr dazu
- Story und Reel
- Hochformatige Beiträge im Verhältnis 9:16, die den ganzen Handybildschirm füllen. Wer dafür fotografiert, nimmt gleich hochkant auf, weil sich ein Querformat später nur mit grossem Verlust umwandeln lässt. Mehr dazu
- Stürzende Linien
- Senkrechte Linien, die im Bild nach oben zusammenlaufen, weil das Handy beim Fotografieren nach oben gekippt war. Gebäude scheinen dann nach hinten zu fallen. Vermeiden lässt sich das mit gerade gehaltenem Handy und mehr Abstand. Nachträglich richtest du die Linien in der Fotos-App beim Zuschneiden mit dem vertikalen Neigen wieder auf. Mehr dazu
- Synchronisation
- Der Abgleich derselben Daten über mehrere Geräte hinweg. Nicht dasselbe wie eine Sicherung: Was du auf einem Gerät löschst, verschwindet überall. Ein Papierkorb mit rund dreissig Tagen Frist ist der einzige Schutz vor Versehen. Mehr dazu
- Szenenerkennung
- Die Erkennung des Motivtyps durch die Kamera, etwa Porträt, Landschaft, Speisen oder Text. Danach richten sich Bildberechnung und Autokorrektur: Himmel bekommt mehr Sättigung, Haut wird geglättet, Text wird geschärft. Mehr dazu
T
- Telekamera
- Objektiv mit langer Brennweite, je nach Modell 2x, 3x oder 5x. Sie holt heran, ohne zu rechnen, und schiebt Vorder- und Hintergrund optisch zusammen. Ihr Nachteil ist das Licht: kleinster Sensor und kleinste Öffnung, weshalb das Gerät bei Dämmerung oft heimlich auf die Hauptkamera zurückschaltet. Mehr dazu
- Tiefenkarte
- Information darüber, wie weit einzelne Bildbereiche entfernt sind. Sie ist die Grundlage für den Porträtmodus und fürs Freistellen. Sie ist grob aufgelöst, weshalb Haare, Brillenbügel und abstehende Arme regelmässig falsch zugeordnet werden. Mehr dazu
- Tiefenschärfe
- Umgangssprachlich für Schärfentiefe, gemeint ist dasselbe. Fachlich korrekt heisst es Schärfentiefe, weil es um die Tiefe des scharfen Bereichs geht und nicht um die Schärfe einer Tiefe. Mehr dazu
- Tonwertbereich
- Die Spanne von Schwarz über alle Grautöne bis Weiss. Ein Bild, das diese Spanne nutzt, wirkt klar, eines, das nur den mittleren Teil belegt, wirkt flau. Genau darauf zielt die Autokorrektur, wenn sie ein Bild spreizt. Mehr dazu
U
- Ultraweitwinkel
- Die 0,5x-Kamera mit rund 120 Grad Bildwinkel, was etwa 13 Millimetern Brennweite entspricht. Sie bekommt viel aufs Bild, verzerrt dafür an den Rändern und rauscht bei wenig Licht früher. Auf Pro-Modellen übernimmt sie zusätzlich den Makro-Bereich. Mehr dazu
V
- Verschlusszeit
- Wie lange Licht auf den Sensor fällt, angegeben als Bruchteil einer Sekunde. Eine Fünfhundertstel friert Sport und Tiere ein, eine Zweihundertstel reicht für gehende Menschen, und ab etwa einer Dreissigstel wird es freihändig heikel. Mehr dazu
- Verwacklung
- Unschärfe über das ganze Bild, weil sich die Kamera während der Belichtung bewegt hat. Erkennbar daran, dass feine Linien doppelt wirken und das Bild gleichmässig weich ist. Abhilfe schaffen eine Auflage, der Selbstauslöser und die Lautstärketaste statt des Bildschirms. Mehr dazu
- Vogelperspektive
- Aufnahme von oben, etwa von einer Brücke, einer Treppe oder einem Balkon. Szenen ordnen sich, Muster, Wege und Schatten werden sichtbar, die auf Augenhöhe verborgen bleiben. Die Wirkung ist eher distanziert und überblickend. Mehr dazu
W
- Weissabgleich
- Die Korrektur der Lichtfarbe, damit Weiss im Bild weiss aussieht. Automatisch funktioniert er meist gut, am Abend zielt er aber zu stark auf neutral und nimmt der Szene die warme Stimmung. Beim Bearbeiten gibst du sie über den Regler für die Wärme zurück. Mehr dazu
- Weitwinkel
- Die Hauptkamera bei 1x, rund 24 Millimeter. Sie hat den grössten Sensor, die grösste Öffnung, die beste Stabilisierung und die höchste Auflösung und ist im Alltag fast immer die richtige Wahl. Wechsle erst dann, wenn du mit den Füssen nicht weiterkommst. Mehr dazu
Z
- Zoom, digital
- Vergrössern eines Bildausschnitts durch Rechnen. Es werden keine Details gewonnen, sondern Pixel hochgerechnet, und das kostet Schärfe. Der Verlust ist das Quadrat des Faktors: Bei 2x digital aus 12 Megapixeln bleiben 3 Megapixel echte Information. Alles zwischen den festen Zahlen in der Kamera-App und alles darüber hinaus ist digital. Mehr dazu
- Zoom, optisch
- Am Smartphone der Wechsel auf eine andere Kamera mit eigener Brennweite, ohne Hochrechnen. Optisch sind nur die Stufen, bei denen tatsächlich ein eigenes Objektiv arbeitet, je nach Modell etwa 0,5x, 1x, 3x, 4x oder 5x. Die 2x-Stufe bei Geräten mit 48-Megapixel-Hauptkamera ist dagegen ein Sensor-Ausschnitt. Mehr dazu
- Zuschneiden
- Das nachträgliche Festlegen des Bildausschnitts. Es kostet Auflösung, ist aber fast immer besser als digitaler Zoom bei der Aufnahme, weil du in Ruhe entscheidest. Das Werkzeug blendet dabei automatisch ein Raster ein und richtet auf Wunsch den Horizont gerade. Mehr dazu
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Ein zusätzlicher Bestätigungscode beim Anmelden, neben dem Passwort. Er schützt das Konto und setzt voraus, dass du Zugriff auf ein zweites Gerät oder deine hinterlegte Telefonnummer hast. Ohne diesen Zugang kommst du auch an eigene Daten nicht mehr heran. Mehr dazu